Das RLC-Mörbisch Team
Das RLC-Mörbisch Team

3 mal rund um den Neusiedlersee

5 Mörbischer fuhren parallel zur Veranstaltung die Ultradistanz

Nach 5 jähriger Pause fand am Donnerstag den 25.1 wieder das Burgenland Extreme Bike 224 Meilen Event statt.

 

Da maximal 100 Starter offiziell zugelassen wurden und bis kurz vor dem Event nur mehr 3 Plätze frei waren, beschlossen kurzerhand die RLC Fahrer Lang Gerald, Wolfram Toth, Schuck Thomas, Reinprecht Christian und ein weiterer Radkollege David Tomic den Neusiedler See 3 mal gegen den Uhrzeigersinn wie auch in der offiziellen Herausforderung in Angriff zu nehmen.

 

Ein paar Tage zuvor wurden noch die Rahmenbedingungen soweit festgelegt, dass die Startzeit gegenüber den offiziellen Start auf 06:00 Uhr vorverlegt wird. Das Wetter lies auf einstellige Plus Grade hoffen, soweit so gut, leider wurde aber auch starker NW - Wind mit dazugehörigen Böen mit Spitzen bis zu 110 km/h voraus gesagt und diese Voraussage sollte sich leider auch bestätigen.

 

Am 25.1 pünktlich un 06:00 Uhr starteten die 5 Herausforderer beim festgelegten Start/Ziel am Setzweg zur ersten Runde. 

 

Nach knapp 1,5 Std war die ungarische Seite auch schon im dunkeln zurückgelegt. Weiter ging es von Apetlon Richtung Illmitz „Hölle“ wo eine kurze Pause eingelegt wurde.  

Ab dann ging es in einem Rutsch nach Podersdorf Richtung Weiden, Neusiedl, Jois, Winden nach Purbach. 

Nach Purbach begleitet Sie dann bis Mörbisch mässiger Regen. Leicht durchnässt beendeten die 5 die erste Runde mit einer Zeit von 3:50 Std. 

 

Dankenswerterweise hatte sich Renate Lang bereit erklärt die 5 zu bewirten. 

Nach einen üppigen „Frühstück“ wurden die Flaschen wieder aufgefüllt, die Bekleidung für den Tag angepasst und es ging danach auch schon in die 2te Runde …. Die „Begleitung“ Regen wechselt sich jetzt mit dem an diesem Tag angesagten durchschnittlichen starken Wind von 65km/h  ab.

Bis Fertöd ging es dank Rückenwind schnell vonstatten. Ab Fertöd hiess es dann bis Donnerskirchen  den Wind trotzen und dagegen ankämpfen mit dem Ziel sich von diesem ab Donnerskirchen nach Mörbisch „tragen“ zu lassen.

 

Nach 4 Std. war dann trotz böigem Wind die 2te Runde absolviert. 

Und wieder hieß es dank Renate sich zu stärken. Nach dem Essen wurde  die Kleidung für die bevorstehende Abendfahrt angepasst, Getränke aufgefüllt und auch zwischenzeitlich die Akkus geladen. Dann ging es auch schon in die letzte Runde. 

Wieder mit Rückenwind bis nach Fertöd empfing Sie  ab hier wieder der schon altbekannte böige Wind der den Sportlern die letzten Körner bis nach Donnerskirchen aus den Oberschenkeln zog. 

 

Leider mussten Sie in Oggau einen ungeplanten Stop einlegen. Wolfram hatte einen „Schleicher“ und musste nachpumpen und David hatte zur gleichen Zeit Probleme mit der Schaltung. Da dies ein wenig Zeit in Anspruch nahm fuhren Gerald und Wolfram solang die Luft im Reifen blieb nach Mörbisch voraus.

Nach ungefähr 10 Minuten konnten dann auch die restlichen 3 Fahrer sich ins Ziel Richtung Mörbisch begeben. Bei der Einfahrt Mörbisch kam es dann auch schon zum Zusammenschluss. Nach 4:20 Std fuhren die 5 gemeinsam nach 337 km und einer Gesamtfahrzeit von gut 12Std10Min pünktlich zum viertel 9er Film ins Ziel.

 

Würden Sie es nochmal fahren? Definitiv ja …….

Bericht von Christian Reinprecht