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Wettkampf2018-04-28

27. Neusiedler See Marathon        28./29. April 2018

Die RLC Sportler präsentierten sich schon am ersten Tag der Mörbischer Rad- und Laufsporttage in hervorragender Form und unterstrichen diese mir sehr guten Ergebnissen.

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Die RLC Sportler präsentierten sich schon am ersten Tag der Mörbischer Rad- und Laufsporttage in hervorragender Form und unterstrichen diese mir sehr guten Ergebnissen.

Bei den Knirpsen über 300m konnte Adriano Lang den 2. Platz erreichen. Sein Bruder Allesandro musste schon über die 800m Distanz und belegte den 8. Platz.

Beim 5000 m Lauf konnte Maximilian Henecker in der HK den hervorragenden 3. Platz erreichen, gefolgt von Andreas Unger, der sich mit dem 4. Platz begnügen musste.

In der Klasse M30 konnte Christopher Pfeiffer den 2. Platz erringen, sein Bruder Bernd Pfeiffer erkämpfte sich den 5. Platz.

In der Klasse M40 gingen Manfred Blazeg mit dem 6. Platz und in der Klasse W50 Gabriele Blazeg auf dem 4. Platz knapp am Stockerl vorbei.

Beim Halbmarathon gingen drei RLC'ler an den Start. Kristian Molnar eroberte mit einer e beim Hm konnte in der Klasse W40 den 8. Platz erringen.

Beim Zeitfahren am Nachmittag, das bei erheblichen Windstärken gestartet wurde, war Wolfram Toth für den RLC am Start und konnte in der TT Klasse den 14. Platz in der Klasse M50 erreichen.

Knirpse 300 m

Adriano Lang U6 Platz 2 01:42:94

Kinder U8

Adriano Lang U8 Platz 7 04:45:47

Maximilian Henecker Platz 3 21:02:83

Andreas Unger Platz 4 23:36:84

Christoper Pfeiffer Platz 2 23:38:06

Bernd Pfeiffer Platz5 27:02:60

Manfred Blazeg Platz 6 24:23:07

Gabriele Blazeg Platz 4 32:48:08

Halbmarathon

Kristian Molnar Platz 2 01:31:57

Wolfgang Unger Platz 6 01:40:26

Irmgard Dravits Platz 8 02:06:51

Am Sonntag waren bei strahlendem Wetter 25 RLC Sportler - davon zum ersten Mal ein Damenteam - mit 4 Rennfahrerinnen am Start zum Mörbischer Radmarathon über nunmehr 130 km. Pünktlich um 09:45 Uhr durften die RLC'ler, wie schon in den letzten beiden Jahren, von vorne zum ersten Startblock zufahren. Eine eindrucksvolle Präsentation der Mörbischer Rennfahrer. Neben ehemaligen Profis wie Wrolich , Haselbacher und Prominenten wie Leo Hillinger und Armin Assinger ging es um Punkt 10:00 Uhr dann sofort zur Sache. Unsere stärksten Fahrer Licskai, Molnar, Luckenberger, Unger und Heigl konnten sich von Start weg im Spitzenfeld plazieren. Knapp gefolgt von Lang und Toth. Pfeiffer Ch., Pfeiffer W. und Wenzl mussten die Spitze schon auf dem Anstieg zum Martinsplatz ziehen lassen. Blazeg M. Strohmayer N., Sohn Christopher und Fischl bestritten ihr eigenes Rennen. Das Damenteam mit Reinprecht, Unger R., Lackner, und Blazeg G. hatten sich als Marathoneinsteiger das Ziel gesetzt durchzukommen. Zu ihrer Unterstützung hatten sich die Herren Joers, Pfeiffer B., Tobler, Unger G., Schrauf, Artner und ein Freund aus Wien Peter Kubis bereit erklärt, die Damen bei ihrem nicht einfachen Unterfangen nach Kräften zu unterstützen.

Nach 02:59 h kam der Sieger nach einer 40km Solofahrt ins Ziel. Die ersten beiden RLC'ler Licskai und Luckenberger, die bei diesem Rennen ihre hervorragende Form bewiesen, kamen mit 5 min Verspätung auf den Sieger mit einer Gruppe ins Ziel. Überraschend stark Heigl als drittplazierter RLC'ler, knapp gefolgt von Unger W., der leider bei einem Zwischenfall mit einem Auto den Anschluss an die Gruppe Licskai und Luckenberger verloren hatte und den Rückstand auch nicht mehr aufholen konnte. Klubmeister Molnar erwischte nicht seinen besten Tag und kam 21min nach dem Sieger ins Ziel. Eisl, der in der Mannschaft RLC 2 als vierter Mann mitfuhr, kam knapp hinter Molnar an. Wieder mit 2 min Abstand Lang und Toth. Pfeiffer Ch., als einzelner RLC'ler in einer Gruppe, finishte mit 30 min Minuszeit. Dann folgten in 10 min Abständen Wenzl, Pfeiffer W. Blazeg M., und Norbert Strohmayer. Sein Sohn Christopher musste in Breitenbrunn aufgeben. Fischl, der mit einer leichten Verkühlung angetreten war, musste erkennen, dass das keine besonders gute Idee war, konnte aber zu Ende bringen was er begonnen hatte.

Und damit zu unserem Damenteam, bei dem das geheime Ziel war, unter 5 Stunden die Distanz zu bewältigen. Da die Wetterverhältnisse mit starkem Wind und ca. 28°C nicht unbedingt ideal waren, eine schwierige Aufgabe, da die Strecke durch Streckenänderung auch um 5 km länger war. Pünktlich nach 4:56 h überquerte unser Damenteam mit allen Begleitern überglücklich und müde die Ziellinie. Wir gratulieren allen Sportlern zu ihren tollen Leistungen. Ganz besonders unseren Damen, die aber bei der Siegerehrung vom Veranstalter leider nicht berücksichtigt wurden. Nichts desto trotz haben sie bewiesen, dass man mit Mut, Kraft, Überzeugung und Überwindung des inneren Schweinehundes über seinen Schatten springen kann. Wir ziehen unseren Hut. Dass dieses Vorhaben aber so gut gelungen ist, ist nicht zuletzt der Gruppe Herren zu verdanken, die die Damen über 5 Stunden vom Start bis ins Ziel nicht nur begleitet, sondern auch beschützt haben. Insgesamt eine tolle Teamleistung, die die Gruppe sicher etwas mehr zusammenschweisst.

Abschliessend wäre noch die Teamwertung zu erwähnen die der Veranstalter heuer das erste Mal in der Ausschreibung hatte. Wir waren mit einem Damenteam und fünf Herrenteams am Start und hatten berechtigte Chancen auf einen Podestplatz. Leider ging es sich nur für Platz vier für das Team RLC 2 aus, wobei wir den dritten Platz um 2 min verpassten.Team RLC1 Rang 5, RLC3 Rang 11 und RLC 4 aus nicht ersichtlichen Gründen nicht in der Wertung, RLC 5 durch den Ausfall von Strohmayer Christopher nicht gewertet. Die Damenmannschaft belegte den 16. Platz. Als Abschuss lud die Familie Fischl zu einem Umtrunk, Kuchen und Kaffee ein. Wir bedanken uns herzlich.

zu den Fotos:

Der RLC erhielt folgende e-mail:

Hallo Radfreunde!

Es war mein erster Marathon und ich war davor leicht unsicher, wie das Fahren in einer Gruppe wohl sein wird. Doch dann bin ich ab der 1. ungarischen Grenze die meiste Zeit bei euch mitgefahren und hab mich sehr sicher gefühlt. Jetzt kenn ich die Handzeichen und Verhaltensregeln. Ich hab dank euch viel gelernt und es hat mir extrem Spaß gemacht. Vor allem auch euren Zusammenhalt zu beobachten, wie ihr eure Damen unterstützt habt. So stelle ich mir Teamarbeit, egal in welcher Sportart oder in welchem Bereich, vor!

Ich möchte mich nochmals für die Schattenspende und alles andere herzlichst bedanken!!!!

Sportliche Grüße

Markus Grassinger

Amstetten

PS: Meine GPS-Aufzeichnungen zeigten fast 130 km an. Haben wir kurz mal die Strecke verlassen u. sind anders gefahren?